Guide: Schattenpriester

Die dunkle Seite des Lichts umfängt den Schattenpriester: Miese DoTs und hirnverbrannte Zauber sind seine Spezialität. So wird er optimal gespielt!
- 1. Die Talentverteilung des Schattenpriesters
- 2. Die optimale Rotation
- 3. Die wichtigsten Werte
- 4. Die besten Glyphen
- 5. Die richtigen Verzauberungen
- 6. Juwelen und Sockel für Schattenpriester
- 7. Die Ausrüstung
Die meisten WoW-Spieler, die einen Priester spielen, tun dies aus einem Grund: Sie wollen Heiler werden, und das ohne Kompromisse! Genau dafür eignet sich die Klasse des Priesters hervorragend. Es steht eindeutig fest, dass Priester sowohl im PvE-Spiel (Heiligskillung) als auch im PvP-Kampf (Disziplinskillung) herausragende Heiler sind und ihnen im Gute-Taten-Vollbringen kaum eine andere Klasse etwas vormacht. Aber trotz all der braven Heiligzauber, trotz all der Buffs und Schilde, irgendwo fehlt der Damage! Wenn Ihnen das ewige Heilen langsam eintönig erscheint und Sie wieder Lust bekommen haben, statt guter Taten böse zu vollbringen, lesen Sie weiter und verwandeln Ihren Priester in einen dunklen Meister der Schattenmagie!
Doch Achtung, verstehen Sie dies nicht falsch! Macht Ihnen das Heilen noch Spaß, sollten Sie diesen Job nicht an den Nagel hängen, denn Heiler werden in WoW immer gebraucht. Suchen Sie aber die Abwechslung und haben keine Lust oder keine Zeit, einen neuen Damage Dealer hochzuspielen, dann machen Sie sich auf den Weg zum Priesterlehrer. Die meisten Spieler eines Priesters haben sowieso während der Levelphase schon einige Erfahrungen mit den Schattenzaubern ihres Charakters gemacht. Somit ist für die wenigsten dieser Talentbaum völliges Neuland. Der Schatten-Baum dient fast ausschließlich dem Zweck, den Schaden des Priesters zu erhöhen und ihm damit eine ähnliche Spielweise wie die der Casterkollegen Magier und Hexenmeister beizubringen. Zwar spielen Schatten-Priester immer eine leichte Außenseiterrolle gegenüber dem etablierten Magier/Hexenmeister- Duo, doch im PvE- Spiel sind sie durchaus als konkurrenzfähig zu bezeichnen.
Hier ist die Aufgabe eines jeden Damage Dealers recht trivial: je mehr Schaden, desto besser! Um diesen an den Mann zu bringen, besitzen auch Schatten-Priester eine Reihe von Zaubern, die von der Spielweise her eine gute Mischung aus Hexenmeister und Magier darstellen. Auf der einen Seite verfügen sie über Damage-Over-Time-Zauber (DOTs), wie zum Beispiel Schattenwort: Schmerz und Verschlingende Seuche, zum anderen können sie auch direkte Magieangriffe wirken, wie beispielsweise Gedankenschlag und Gedankenschinden.
Die Talentverteilung des Schattenpriesters
Doch eines nach dem anderen: Sind alle Talentpunkte zurückgesetzt, skillen Sie den Schattenbaum am sinnvollsten mit 57 Punkten aus. Die übliche Raid-Skillung mit Level 80 ist folgende 14/0/57. Der Punkt in Innerer Fokus könnte frei nach eigenem Belieben auch in fokussierte Gedanken gesteckt werden.

Um genug Schaden zu verursachen, wechseln Sie ab Level 40 in die Schattengestalt. Diese Fähigkeit ist extrem wichtig, weil Sie ansonsten kaum genug Schaden wirken, und auch die Aggro, die Sie erzeugen, zu schnell ansteigt. In der Schattengestalt können aber kaum mehr Heiligzauber gewirkt werden, ohne dass Sie die Gestalt verlieren würden. Sollten Sie einmal beim Heilen aushelfen müssen, ist es kein Problem, schnell einige Heilzauber zu wirken und danach wieder in die Schattengestalt zu wechseln. Ein Grund, weswegen Schatten-Priester doch recht beliebt sind, ist der DoT Vampirberührung; er spielt eine Hauptrolle in Ihrer Zauberrotation, denn während er aktiv ist, bekommen allen Gruppenmitglieder (max. 10) durch Ihre Treffer mit Gedankenschlag 1% ihres Manas wiederhergestellt.
Sie sollten aber nicht die guten Basisfähigkeiten der Priester vergessen. Aus der Schattengestalt heraus können Sie sinnvolle Disziplinzauber wie Machtwort: Schild zum schnellen Schutz eines angeschlagenen Spielers wirken. Natürlich können Sie auch weiterhin Magiedebuffs mit Magiebannung oder Massenbannung entfernen, und sollten dies auch tun, wenn sonst niemand diese Aufgabe übernimmt. Wird Ihr Mana im Kampf einmal knapp, so nutzen Sie abwechselnd (d.h., am besten nicht direkt hintereinander) die Fähigkeiten Schattengeist und Dispersion. Im Gegensatz zum Schattengeist, der mit seinen Nahkampftreffern Mana wiederherstellt und nur wenig
Schaden verursacht, schützt Sie Dispersion auch noch, indem sich Ihr Priester 6 Sekunden lang in eine Wolke aus Schattenenergie verwandelt, in welcher er 90% des Schadens absorbiert und damit für kurze Zeit fast unverwundbar wird.
Abschließend lässt sich festhalten, dass trotz der leichten Außenseiterrolle, die Schatten-Priester spielen, es sich auf jeden Fall lohnt, einmal einen Blick auf die »dunkle Seite« des
sonst so rechtschaffenen Priesters zu werfen.
Die optimale Rotation
…gibt es nicht im allgemeinen. Sie variiert je nach Situation und auch nach Ausrüstung. Beim Kampf gegen einzelne Gegner lohnt es sich mit Gedankenschlag zu pullen und dann die drei DoTs Vampirberührung, Verschlingende Seuche und Schattenword: Schmerz folgen zu lassen. Jetzt ein Schild auf sich sprechen und mit Gedankenschinden zusehen, wie der Mob stirbt.
Im Raid ist die Abfolge dank längerer Kämpfe und dem optimalen Ausnutzen von Buffs und Proccs eine andere. Als Eröffnung hat sich folgende Reihenfolge bewährt:
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Vampir-berührung |
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Verschlingende Seuche |
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Gedanken-schlag |
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Gedanken-schinden
(2 Ticks)
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Schattenword: Schmerz |
oder, um möglichst alle von 45-Sekunden-Cooldowns betroffenen Proccs auszulösen, drei Elend-Stapel und volle 5 Schattenwirken-Stacks mitzunehmen, bevor die heftigen Zauber ausgepackt werden:
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Gedanken-schinden
(3 Ticks) |
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Gedanken-schinden
(2 Ticks)
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Vampir-berührung |
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Verschlingende Seuche |
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Schattenword: Schmerz |
Schattenword: Schmerz sollte aus einem ganz bestimmten Grund immer am Ende dieser Reihe stehen: Da es durch Gedankenschinden immer wieder verlängert wird und so den ganzen Kampf tickt, muss der Ursprungszauber möglichst viele Boni und Zauber mitnehmen. Lassen Sie den DoT nie auslaufen! Des weiteren ist es extrem wichtig die drei Elend-Stapel über den ganzen Kampf aufrecht zu erhalten.
Ansonsten zaubern Sie gegen Einzelziele keine feste Reihenfolge, sondern gehen nach einer Prioritätenliste vor. Also nur wenn die Zauber mit höherer Priorität abklingen oder der DoT noch läuft, sollten Sie den nächsten in der Liste erwähnten Zauber casten.
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Vampirberührung |
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Verschlingende Seuche |
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Gedankenschlag |
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Gedankenschinden |
Beachten Sie dabei, dass Sie Vampirberührung und Verschlingende Seuche immer auslaufen lassen und möglichst nur Millisekunden danach den DoT erneut auf dem Ziel zaubern. Vermeiden Sie also Überschneidungen (Clips) durch das erneute Zaubern des DoTs während dieser noch auf dem Ziel tickt. Und vermeiden Sie Pausen zwischen den DoTs. Hier spielt auch die Latenz eine große Rolle – versuchen Sie das Auffrischen der DoTs an Puppen zu trainieren!
Mit vier T10-Teilen, dem entsprechenden Set-Bonus und extrem viel Tempowertung lohnt es sich, Gedankenschinden dem ursprünglichen Mega-Schaden-Spell Gedankenschlag vorzuziehen. Dennoch sollten Sie nicht ganz auf Gedankenschlag verzichten, da Sie damit wertvolles Mana für Raid-Freunde wiederherstellen.
Müssen Sie sich während des Kampfes bewegen, arbeiten Sie mit Schattenwort: Tod und holen ihr Pet, den Schattengeist, raus.
Die wichtigsten Werte
Trefferwertung |
Der wichtigste Wert bis Sie das sogenannte Cap von 289 (entspr. 11%) erreicht haben (Schattenfokus und Elend vorrausgesetzt). Draenei oder deren Mitspieler benötigen nur 263 Trefferwertung. |
Zauberschaden |
Die Nummer 1 bei Trefferwertung von 289. |
Tempowertung |
Boostet den Schadensausstoß durch schnelleres Zaubern und skaliert etwas besser als "Crit". |
kritische Trefferwertung |
Mehr Schaden ohne Extra-Mana-Verbrauch, dafür mit unberechenbarem Zufallsfaktor. |
Willenskraft |
Wille sorgt für Mana-Regeneration und gibt dank Okkultismus und Glyphe Schatten mehr Zaubermacht. |
Intelligenz |
Mehr Mana, ein bisschen mehr Crit, nicht uninteressant aber auch nicht wichtig. |
Die besten Glyphen
Die richtigen Verzauberungen
Juwelen und Sockel für Schattenpriester
Die Ausrüstung
Die besten Items für den Schattenpriester. Bei den Vorschlägen zur Ausrüstung wurde der aktuelle Eiskronen-Zitadelle-Raid-Content zu Grunde gelegt. Allerdings ohne Beute aus den Hardmodes und den Kämpfen gegen den Lichkönig.
Bewegen Sie die Maus über das Item Ihrer Wahl!

Wer weder Zeit noch Musse für langwierige Raids aufbringt, ist mit folgenden Items sehr gut bedient. All diese Gegenstände finden Sie bei Händlern, wo Sie für Marken oder Gold erstanden werden können, sind hergestellt oder stammen aus 5-Mann-Instanzen. Die benötigte Gesamtmenge von 515 Frostmarken ist horrend hoch und läßt sich nur mit viel Ausdauer mit täglichen Dungeon-Quests und wöchentlichen Raid-Quests bewältigen. Schnuppern Sie einfach mal mit Random-Raids in die Eiskronen-Zitadelle und farmen Sie ein paar Marken extra – das spart wertvolle Zeit!
Als Alternative zum T10-Set für Frostmarken können Sie natürlich erst einmal das deutlich schneller verdiente T9-Set komplettieren.
Bewegen Sie die Maus über das Item Ihrer Wahl!
